Unsere Geschichte

Am 11.1.1902 wird die Adventgemeinde Kassel gegründet.

Bis 1920 versammelt sie sich an verschiedenen Orten wie der Spohrstraße 4, der Kölnischen Str. 10, der Frankfurter Straße 7, dem Akazienweg 3 bis 1920 das Haus in der Querallee 11 gekauft und als Versammlungsort genutzt wird.

1933, nach der Machtergreifung Hitlers, wird der Gemeindesaal durch Polizeibeamte und SA-Leute geschlossen und versiegelt. Das Inventar wird abtransportiert. Danach versammeln sich die Gemeindeglieder privat in kleinen Gruppen und Gebetskreisen.

Auf Befehl von höherer Stelle müssen die Türen wieder geöffnet und das Inventar erstattet werden. Grund dafür ist, dass die Adventgemeinde bei der Stadtverwaltung Kassel wegen ihrer Wohlfahrts- und Sozialarbeit einen sehr guten Ruf genießt.

Die um 1924 gegründete Adventjugendgruppe wird 1934 verboten, weil sie eine Übernahme in die Hitlerjugend ablehnt.

1945 wird die Querallee bei einem Bombenangriff getroffen. Das Vorderhaus brennt aus, aber der Seitenflügel und die Versammlungsräume können durch den mutigen Einsatz von Gemeindegliedern gerettet werden.

Die Adventjugend wird 1948 als Jugendorganisation auf hessischer Landesebene durch die Bundesregierung zugelassen.

Am 19.1.1952 feiert die Gemeinde samt vier Gründungsmitgliedern ihr 50jähriges Jubliäum.

Im Jahr 1977 blickt die Adventgemeinde Kassel mit 265 getauften Mitgliedern auf ihr 75jähriges Bestehen zurück. 1982 erfolgt die Grundsteinlegung in der Schönfelder Straße. Richtfest ist am 24.3.1983.

1983 gründet sich die Gemeinde „Kassel-Wilhelmshöhe“, die bis 1993 besteht.

Am 7.1.1984 wird das Adventhaus in der Schönfelder Straße 34 in Kassel-Wehlheiden festlich eingeweiht.

2002 feiert die Adventgemeinde Kassel mit über 270 getauften Mitgliedern, vielen Jugendlichen und Kindern sowie zahlreichen Gästen ihr 100jähriges Bestehen.

Inzwischen ist diese Ortsgemeinde im Jahr 2022 angelangt. Als Erben der Reformation glauben wir daran, dass diese Welt mit Jesu Wiederkunft dem Ende zugeht und setzen uns dafür ein, dass bis dahin noch viele Menschen die Liebe Gottes und seine frohmachende Botschaft kennenlernen.